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Ist wirklich drin, was draufsteht?

Analysenmöglichkeiten bei der lifeprint GmbH – A Tentamus Company

 

GVO-freie Futtermittel für entsprechend deklarierte Milch? Pferdefleisch in einer Lasagne? Kabeljau statt Zanderfilet? Sellerie in der Petersilie? Analysen der Erbsubstanz DNA liefern bereits seit Jahren bei der lifeprint GmbH mittels verschiedener molekularbiologischer Methoden eine ganze Reihe an Möglichkeiten, Kontaminationen und Verfälschungen in Lebens- und Futtermitteln sichtbar zu machen.

Jetzt bietet ein in der Lebens- und Futtermitteluntersuchung noch ganz neues Verfahren noch weit darüber hinausgehende Möglichkeiten zur Untersuchung der Produkte und Rohstoffe: Das Next Generation Sequencing (NGS).

Während die PCR darauf beschränkt ist, nach einer oder mehreren vorher definierten Spezies gezielt zu suchen und die Sequenzierung im Wesentlichen auf Monoprodukte beschränkt ist, liefert das Next Generation Sequencing auch in Mischprodukten die Information, von welchen Spezies DNA in der Probe enthalten ist. Dabei stehen bei der lifeprint GmbH zwei Methoden zur Verfügung: eine Methode zur Identifizierung der Wirbeltierarten und eine weitere zur Identifizierung der Landpflanzenarten.

Wie funktioniert das NGS? Bei dieser Analytik können Millionen an Sequenzen gleichzeitig aus verschiedenen Proben ermittelt werden. NGS generiert riesige Datenmengen an Sequenzen für jede Probe, die dann mit Hilfe bioinformatischer Methoden ausgewertet werden. So lässt sich bspw. nicht nur nachweisen, ob Origanum mit Olivenblättern gestreckt wurde, sondern auch, ob eine oder mehrere unerwartete weitere Arten im Origanum vorhanden sind.

Auch bei tierischen Produkten werden immer wieder falsch deklarierte Produkte gefunden, bei denen teure Spezies teilweise oder ganz durch günstigere substituiert werden1.

Sowohl für pflanzliche als auch für tierische Produkte stellt das Next Generation Sequencing eine sehr gute Möglichkeit dar, Fälle von Verfälschung aufzudecken. Die Methode ist primär qualitativ, jedoch kann die Anzahl der unterschiedlichen erhaltenen Sequenzen zur Beurteilung miteinbezogen werden.

Die beiden bei der lifeprint GmbH in 2018 validierten Next Generation Sequencing Methoden stehen seit Juli  2019 als akkreditierte Methoden zur Verfügung.

Über das Tentamus Center for Food Fraud (TCF2) kann die lifeprint GmbH Ihren Kunden auch Zugang zu einer Vielzahl weiter modernster analytischer Methoden zum Nachweis von Food Fraud bieten.

 

1https://trello.com/b/aoFO1UEf/food-fraud-risk-information

 


 

Kontakt:

Dr. Katrin Neumann
Standortleitung life print GmbH
T +49 730 395 105 18
katrin.neumann@tentamus.com

Source: https://www.tentamus.de/ist-wirklich-drin-was-draufsteht/

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